Kirchlicher Friedhof

Friedhöfe in Flachslanden

 

Der Friedhof ist als Ort, an dem unsere Verstorbenen bestattet werden, ein Ort der Erinnerung und Besinnung, der Ruhe, der Trauer und des Trostes.

Rechtsgrundlage

Das bayerische Bestattungsgesetz bestimmt, dass Träger eines Friedhofs eine juristische Person des öffentlichen Rechts sein muss. Deshalb gibt es in Bayern grundsätzlich nur Friedhöfe der Gemeinden, der Kirchen und derjenigen Religionsgemeinschaften, die den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts besitzen.

 

Kommunaler Friedhof Flachslanden an der Rosenbacher Straße

Mit diesem Friedhof und den sonstigen Bestattungseinrichtungen (Leichenhaus, Aussegnungshalle) erfüllt die Gemeinde die Aufgabe der schicklichen Totenbestattung, die ihr in der Verfassung zugewiesen wird. Sie ist nach dem Bestattungsgesetz verpflichtet, Bestattungseinrichtungen zur Verfügung zu stellen, soweit dafür ein öffentliches Bedürfnis besteht. Dabei wird sie in eigener Verantwortung tätig und legt die Einzelheiten zur Nutzung ihres Friedhofs in ihrer Friedhofssatzung fest. Dort sind zum Beispiel die Friedhofsgebühren und Regelungen zu den Nutzungsrechten an Gräbern zu erfahren.

Die Gemeinde ist nicht nur der Träger vom Friedhof in der Rosenbacher Straße, sondern hat auch die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die bestattungsrechtlichen Vorschriften eingehalten werden. Das betrifft den Umgang mit dem Leichnam vom Zeitpunkt des Todes an bis zur Beisetzung oder Überführung des Verstorbenen. Für Fachfragen des Bestattungswesens ist das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit zuständig.

 

Kirchlicher Friedhof in der Pfarrstr. 1

Die Evang.- Luth. Kirchengemeinde Flachslanden, die eine Körperschaft des öffentlichen Rechts ist, hat ein verfassungsmäßiges Recht, einen Friedhof zu errichten und zu unterhalten. Von diesem Recht hat die Kirchengemeinde so lange Gebrauch gemacht, bis die Belegungskapazität so gut wie ausgeschöpft war. Nachdem die Überlegung nach einer Erweiterung aber damals am passenden Grundstück scheiterte, war klar, dass eine Ausweitung der Friedhofsfläche inmitten von Flachslanden unmöglich war.
Da wie oben beschrieben der Betrieb eines Friedhofs grds. eine gemeindliche Pflichtaufgabe ist und von Seiten der Kirche nur eine freiwillige Sache, übernahm ab diesem Zeitpunkt die Kommune ihre Verpflichtung.

Das heißt aber nicht, dass der kirchliche Friedhof geschlossen ist, denn es gibt noch eine "Übergangsregelung".
Bei Ehegatten und Lebensgefährten, also diejenigen, die sich ein Doppelgrab durch die Entrichtung der Gebühr für das Nutzungsrecht gesichert haben, haben das Recht, wenn sie selbst versterben, sich in der Doppelgrabstätte bestatten zu lassen.

Gebühren für den Kirchlichen Friedhof:

Verlängerungsgebühren der Nutzungsrechte pro Jahr

Kurzzeit. Benutz.d.kirchl. Leichenhalle   30,-€
Benutz.d.Leichenhalle über Nacht   100,-€
Kirchengemeindegrundgeb.   120,-€
Posaunenchor an d.Bestatt.feier   120,-€
Verlänger. d.Nutz.rechte pro Jahr:                 

 

 

  20,-€
Einzelgrab5 Jahre:
50,-€
10 Jahre:
100,-€
20 Jahre:
200,-€
20,-€
Doppelgrab 5 Jahre:
100,-€
10 Jahre:
200,-€
20 Jahre:
400,-€
20,-€
Urnengrab5 Jahre:
100,-€
10 Jahre:
200,-€
20 Jahre:
400,-€
20,-€ 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Ruhefrist für Leichen und Aschereste Verstorbener wurde auf 20 Jahre festgelegt.
Wenn die Liegezeit eines Grabes abgelaufen ist, besteht die Möglichkeit, gegen erneute Zahlung der entsprechenden Grabnutzungsgebühr, das Nutzungsrecht an der Grabstätte zu verlängern, wenn der Nutzungsberechtigte vor Ablauf des Rechtes auf Verlängerung dies im Pfarramt Flachslanden beantragt und dies der Platzbedarf des Friedhofs es zulässt.

Hinweis: Am kirchlichen Friedhof besteht die Möglichkeit für die Anbringung von Grabplatten. Die Grabplatten sollen aus hellem Stein bestehen. Sie dürfen die Ausmaße von 0,50 m x 0,50 m Außenlänge nicht überschreiten. Inschriften müssen niveaugleich auf der Platte angebracht werden; sie dürfen nicht aufgesetzt oder erhaben sein. Sie müssen auf einem Fundament angebracht werden und soweit in den Boden gesenkt werden, dass sie mit der Oberkante die natürliche Bodenoberfläche nicht überragen. Sie sollen auf der Fläche des vorherigen Grabes angebracht werden.